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Neben den Überlandbussen (z.B. Inter City, Mount Cook Line und Newmans) gibt es lokale Buslinien, die die beliebteren Strecken befahren. Diese Linen werden häufig von Backpackern genutzt, da attraktive Strecken kurzfristig zu buchen sind. Diese Fahrten kann man dann auch schon mal an einem attraktiven Ort unterbrechen und am nächsten Tag fortsetzen. Zu diesen Unternehmen zählen die Firmen Kiwi Experience, Flying Kiwi und Magic Bus Network.
Viele Unterkünfte bieten einen Zubringer zu den verschiedenen Anbietern an, in größeren Städten fahren zudem noch Kleinbusse, die im Preis zwischen einer Taxifahrt und einer normalen Busfahrt liegen. Diese Busse fahren, wenn sich eine Gruppe angesammelt hat, und sie fahren zu den notwendigen Zielen.

Dies ist eine reizvolle Art zu reisen, sind die meisten Züge doch modern, schnell und komfortabel. Alle
Züge sind klimatisiert, haben eine Einheitsklasse und führen einen Bistrowagen.
Außerdem bietet die Bahnfahrt tagsüber großartige Landschaftserlebnisse. Besonders eindrucksvoll ist
die Strecke über den Arthur´s Pass auf der Südinsel. Hier fährt der "Tranz Alpine" von Christchurch nach
Greymouth. Aber auch die Strecke von Christchurch nach Picton ist beeindruckend, hier fährt der "Coastal
Pacific". Zudem ist die Bahnfahrt eine reizvolle Alternative zum Flug, etwa auf der Strecke zwischen
Wellington und Auckland. Tagsüber verkehrt der "Overlander" und nachts der "Northerner".
Weitere Informationen gibt es bei Tranz Rail, der Bahn Neuseelands.

Die Entfernung zwischen der Nord- und Südinsel beträgt ca. 83 km und wenn Sie beide Hauptinseln besuchen
wollen, müssen Sie diese Strecke überbrücken. Natürlich können Sie fliegen, aber diesen Weg zwischen
Wellington und Picton mit dem Schiff zurück zu legen ist sicherlich die bessere Wahl. Fahren Sie mit der
Schnellfähre ("The Lynx", ca. 2 Std.) oder gemütlich mit dem "Interislander" in ca. 3 Std. hinüber und
genießen dabei eine der schönsten Schiffsfahrten der Welt.
Während der Hauptsaison muss eine Überfahrt reserviert werden, besonders wenn Sie mit dem Auto oder
Wohnmobil übersetzen wollen.

Wenn große Entfernungen zu überbrücken sind, ist der Inlandsflug eine Alternative. Die Verbindung von
Auckland nach Wellington oder besonders die Strecken von einer Insel zur anderen sind für Flüge besonders
geeignet. Zwei große Gesellschaften bieten hier ihre Dienste an: Air New Zealand und Qantas. Aber auch
kürzere Strecken können durch die Luft überbrückt werden, wobei hier dann auch kleinere Unternehmen ihre
Dienste anbieten.Auch hier gilt, dass es für Touristen oder Studenten schon mal Sondertarife gibt.

Mietfahrzeuge sind in ganz Neuseeland verfügbar. Der Fahrzeugführer muss 21 Jahre alt sein und einen
nationalen Führerschein vorweisen. Vom AA, dem Neuseeländischen Automobilclub, können detaillierte
Straßenkarten bekommen. Als ADAC-Mitglied erhalten Sie dieses Material auch verbilligt.
Beachten Sie, dass in Neuseeland links gefahren wird, der Kreisverkehr Vorfahrt hat und dass der
Rechtsabbieger auf Hauptstraßen Vorfahrt vor dem Linksabbieger hat.
Die Straßen in Neuseeland sind in einem guten Zustand und sie sind - abgesehen von den großen Zentren -
auch nicht überfüllt.

Alle großen internationalen Firmen (z.B. Avis, Budget, Hertz) sind in Neuseeland vertreten. Natürlich
können Fahrzeuge dieser Firmen schon vor der Reise von Deutschland gebucht werden. Das kann, je nachdem
was Sie vorhaben, günstiger sein. Die Autos dieser großen Anbieter können meist nicht von einer Insel auf
die andere mitgenommen werden, was einerseits Fährkosten spart, andererseits aber mit einem Mehraufwand
(Umpacken) verbunden ist. Die Fahrzeuge kleinerer lokaler und meist preiswerterer Anbieter müssen meist
überführt werden, da diese Firmen oft nur zwei Zentralen (z.B. Christchurch und Auckland) haben.
Auf den Flughäfen und in den meisten Unterkünften liegen Informationen über die Autovermieter aus.

Auch diese Fahrzeuge werden von den internationalen Firmen angeboten, doch prägen die einheimischen Mobile
das Bild. Hierzu gehören Maui, Britz und Breakaway. Oftmals sind diese Fahrzeuge günstiger, wenn sie schon
als Teil einer Reise aus Deutschland gebucht werden. Viele Reiseanbieter haben Camper-Touren im Programm.
Der Vorteil des Reisens mit dem Wohnmobil ist, dass man nicht nur sehr mobil ist, sondern auch im Freien
parken oder auf den vielen Campingplätzen und Holiday Parks (s.u.) übernachten kann.
Die Mobile für zwei Personen heißen gelegentlich "Hi-Top", die Mobile für vier Personen nennt man
"Camper" und in einem "Motorhome" haben bis zu sechs Personen Platz.

In diesem Bereich gibt es noch nicht so viele Angebote, doch ist sich auch hier eine positive Entwicklung
zu erkennen. Mittlerweile kann man zumindest in größeren Städten Motoradvermietungen finden.
Zu den größten gehören Bike Adventure New Zealand, Greentours Motorcycles, New Zealand Motorcycle Rentals und
Wellington Motorcycle.
Einige Vermieter bieten auch Rundreisen an, zum Beispiel die Firma Towanda!, die Frauenmotorradtouren
organisiert.

Grundsätzlich ist es möglich, sich für den Urlaub ein Fahrzeug in Neuseeland zu kaufen. Allerdings sollte
man den Verkauf und den Preisverlust des Fahrzeuges gleich mit bedenken.
Das Fahrzeug sollte TÜV (WOF; Warrant of Fitness) haben. Diese WOF muss alle sechs Monate erneuert werden.
Außerdem benötigen Sie einen KFZ-Schein (Certificate of Registration) und eine Unterschrift des Verkäufers
(Change of Ownership) auf einem entsprechenden Formular, das es auf jedem Postamt gibt.
Den Abschluss einer Haftpflichtversicherung (Third Party Insurance) kann man nur empfehlen, sie ist beim
Automobilclub (AA) erhältlich. www.aa.co.nz
Unterkünfte
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Holiday Park |
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Wenn es um Unterkünfte geht, hat man in Neuseeland die Qual der Wahl. Für jede Art des Reisens und für jede Brieftasche gibt es das Richtige. Von der Pritsche in einer Hütte (Hut) bis hin zur exklusiven Luxuslodge reicht das Angebot.

Diese spartanischen Unterkünfte bieten oft nicht mehr als einen Schutz Nässe und Kälte und vor der einbrechenden Nacht. Hier pausiert der Wanderer auf mehrtägigen Touren in entlegene Gebiete.
Viele der Mehr-Tages-Tracks, die auch oder gerade von Touristen frequentiert werden, sind mit diesen Huts ausgestattet. Einen guten Schlafsack muss man sich schon mitbringen, will man auf einer der Pritschen die Nacht verbringen. Meist sind Decken und Kochgelegenheit vorhanden. Beliebte Wantertouren sind vorzubuchen und wenn eine Hut dennoch überbelegt sein sollte (kommt vor!), kann man ein Zelt oder eine Schutzplane gut gebrauchen. Informieren Sie sich vor jeder Wanderung, ob es noch Plätze gibt und was im Rucksack vorhanden sein sollte.

Im ganzen Land bieten Campingplätze, was ein Camper erwartet. Meist werden diese Erwartungen in Neuseeland
mehr als erfüllt, was nicht nur an der Natur liegt, sondern eben auch an der Qualität der Plätze. Sie haben
die Wahl zwischen den immer seltener werdenden normalen Camping Grounds www.kiwi-camps.co.nz und den
beliebten Holiday Parks, die nicht nur Stellplätze für Zelte, Caravans und Wohnmobile anbieten, sondern auch
Hüttenunterkünfte und Touristenwohnungen und Motel-Einheiten mit Selbstversorgung. Auf fast allen Plätzen
finden Sie Gemeinschaftsküchen und die Möglichkeit, die Kleidung zu waschen.
Diese Unterkünfte sind preiswert und für Familien und Gruppen geeignet. Informationen gibt es beim
AA (Automobilclub) und beim Department of Conservation.
Mit guter Qualität werben seit einiger Zeit mehrere Anbieter, die eine Auswahl von Zelt-Stellplätzen bis zu
Motel-Appartments bieten. Hierzu gehören:
Jasons Holiday Parks www.jasons.com und die hervorgehobenen
Top Ten Holiday Parks www.topparks.co.nz

Die Backpacker-Hostels sind eine ideale Unterkunft für Junge und mobile Leute, die nicht zu viel Geld ausgeben
wollen oder können. Diese Hostels werden meist privat geführt und haben oftmals einen hohen Qualitätsstandart.
Hier bekommt man preiswerte Gemeinschaftsunterkünfte (dormitories), wobei die meisten Herbergen auch eine
gewisse Anzahl an Einzel-, Doppel- und Zweibettzimmern anbieten. Die Küchen, Wäschereien und Baderäume werden
meist gemeinsam genutzt. Zudem trifft man sich in den Gemeinschafts- und Wohnbereichen. Dies ist eine gute
Gelegenheit, Informationen auszutauschen und Gleichgesinnte kennenzulernen.
Es gibt viele Backpacker-Hostels in Neuseeland, von denen sich viele in Organisationen zusammengeschlossen haben.
Am bekanntesten ist der BBH (Budget Backpacker Hostels New Zealand; www.backpack.co.nz), der seine Hostels
auch bewerten lässt. Dieser Führer hat über 250 Backpacker-Hostels im Programm, aber es gibt weitaus mehr, die
sich zum Teil auch zusammengeschlossen haben.
Informationen über die vielen Hostels erhalten Sie überall in Neuseeland und natürlich beim Fremdenverkehrsamt.

Neben den dominierenden Backpacker-Hostels gibt es auch eine Anzahl von Jugendherbergen, die über das ganze
Land verstreut sind. Diese Herbergen sind offen für alle Reisenden, es gibt keine Altersbegrenzung. Wie auch
die Backpacker-Hostels gehen die Jugendherbergen mit der Zeit und bieten einen guten Standard. Die Häuser
bieten zwischen 4 und 100 Betten, wobei diese meist in Mehrbettzimmern stehen. Die Mitgliedschaft in der
Youth Hostel Association kann in jeder Herberge abgeschlossen werden, auch ein internationaler Ausweis ist
nützlich. Mitglieder erhalten bei Übernachtungen und bei einigen Firmen (bis hin zu Air New Zealand)
Vergünstigungen.
Auch hier gibt es überall Informationen und auch eine Web-Site: www.yha.org.nz
Hier ein Beispiel aus der YHA-Liste, die über 50 Jugenherbergen aufweist:
COROMANDEL - "Tidewater" -PH (07) 866-8888 . 15$
270 Tiki Rd, Coromandel. Fax (07) 866-7231.
situated 200m from the town centre. Double, twin and multi share rooms available.
Immaculately clean, fully equipped kitchen, laundry and large sun-drenched TV lounge
with harbour views. Sky TV, sauna, volleyball, tennis and cricket available.
Enjoy our BBQ area.

Sehr beliebt und immer luxuriöser. Dennoch, die Spanne reicht von den günstigen Gästehäusern mit privater,
persönlicher Atmosphäre bis hin zu den "superior" Bed & Breakfast Inns.
Die meisten (auch der preiswerteren) Zimmer bieten Bad oder Dusche und Toilette. Und natürlich ist im Preis
ein hervorragendes Frühstück inbegriffen.
Die luxuriöseren Unterkünfte liegen meist in besonderer landschaftlicher Umgebung und sind tatsächlich
Wohnhäuser des gehobenen Standards. Die Preise liegen zwischen 60,- und 300,- NZ$ für ein Doppelzimmer, es ist
also für jeden etwas dabei.
Eine Übersicht bietet der Bed & Breakfast Führer von Travelwise, der zudem einige Farmstays auflistet und in
jeder Buchhandlung in Neuseeland zu bekommen ist.

Einige der Farm- und Homestay Angebote werden auch schon in Bed & Breakfast Führen angeboten und entsprechend
hervorgehoben. Diese Unterkünfte bieten einen Einblick in das neuseeländische Leben auf dem Bauerhof. Das
Frühstück wird oft gemeinsam mit den Gastgebern eingenommen und auch Mittag und Abendessen werden oftmals auf
der Farm angeboten, da der Weg in die nächste Stadt oder ins nächste Restaurant oft recht weit ist.
Ein Aufenthalt auf einer Farm beinhaltet schon mal die Teilnahme an der Jagd, das Angeln oder Reiten. In jedem
Fall ist der Impressum mit den netten Farmern vorprogrammiert.
Es gibt überregionale Anbieter, bei denen Sie vorbuchen können. Außerdem gibt es natürlich die Möglichkeit, sich
in jedem Touristen- oder Informationsbüro zu informieren oder zu buchen. Eine Internetadresse für Farm- & Homestays
gibt es auch.
Eine weitere Form des Farmstays soll hier noch Erwähnung finden: Working on organic farms. (www.wwoof.co.nz)
Hier bietet sich die Möglichkeit, einen Teil des Preises für die Unterkunft auf der Farm zu erarbeiten.

Motels sind in Neuseeland weit verbreitet. Vor einigen Jahren noch galten diese Unterkünfte als geeignet für
die neuseeländischen Familien, die kostengünstig Urlaub machen wollten. Mittlerweile haben sich diese Motels
von schmucklosen und langweiligen zu komfortablen Appartments entwickelt. Oft mit Parkplatz vor der Wohnung
bieten Motels je nach Qualität Küchenzeile, Ess- und Wohnbereich, ein oder zwei Schlafzimmer und seperatem Bad,
manchmal auch mit Whirlpool.
Diese Unterkünfte sind leicht zu finden; wie in einem Hotel müssen Sie nichts weiter mitbringen.
In Neuseeland gibt es sehr unterschiedliche Hotels. Dies liegt daran, dass das Vermieten von Betten
ursprünglich nur in Kneipen zulässig war. Noch heute bieten also die Pubs preiswerte Betten an und nennen sich
dann Hotel. Wer etwas Lärm verträgt und urig übernachten möchte, kann sich hier einquartieren. Aber auch in
dieser Kategorie gibt es Häuser, die Zimmerservice, Pub und Resataurant bieten und zudem preiswerte und urige
Nächte versprechen.
Ansonsten gibt es in jeder größeren Stadt Hotels, die das sind, was wir darunter verstehen. Hier gibt es die
einfachen Häuser und die 4- oder 5-Sterne-Hotels, die jeden Komfort bieten - und das in der Nähe von
Transportmitteln und Sehenswürdigkeiten.
Als Informationsquelle kann hier der Qualmark-Führer dienen, der Motels und Hotels
auflistet. Qualmark bewertet Neuseelandangebote mit einem Stern bis fünf Sternen.

Die Luxus-Lodges liegen zumeist an den schönsten Orten und bieten, was der Name verspricht: Luxus.
Diese Häser haben einen besonders hohen Service-Standard und verwöhnen mit bester Küche und besonderen Weinen.
Neben den hohen Standards in den Bereichen Unterkunft, Verpflegung und Service bieten sich hier je nach Lage
der Lodge die unterschiedlichsten Erholungsmöglichkeiten. Hierzu gehören Tennis, Angeln, Golf, Jagen oder
Wandern.
Der Begriff Lodge ist allerdings nicht geschützt. Nicht immer sind sogenannte Unterkünfte so exklusiv wie
beschrieben!
Hilfestellung kann hier der Führer für Lodges of NZ bieten, der luxuriöse
Unterkünfte beschreibt.
A bis Z
Ärzte Die Kosten sind zunächst selbst zu tragen, sie werden von der Krankenversicherung (wenn abgeschlossen) erstattet.Fachäzte findet man außerhalb großer Städte in den Krankenhäusern. Allgemeinmediziner halten sich an die normalen Geschäftszeiten.
Medikamente erhalten Sie in Apotheken, den drugstores oder chemists.
Automobilklub
Mitglieder ausländischer Klubs können beim neuseeländischen Automobilklub oftmals Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Außerdem gibt es kostenlose Karten und Routenbeschreibungen. Geschäftsstellen des AA finden Sie in allen größeren Städten.
Banken
Die Öffnungszeiten der Banken liegen zwischen 9.30 und 16.30 Uhr (9.30 am und 4.30 pm), von Montag bis Freitag. An Feiertagen oder an Wochenenden können Sie natürlich die Automaten benutzen. Hier geben Sie zu Ihrer (Kredit-) Karte die Geheimzahl ein. Kreditkarten werden beinahe in allen Geschäften und Restaurants akzeptiert.
Die Möglichkeit Geld zu wechseln bietet sich in allen Banken, an den internationalen Flughäfen und in Wechselstuben größerer Städte. Auch Travelers´ Cheques werden in Wechselstuben, Hotels und größeren Geschäften angenommen.
Einkaufen
Dairies und Supermärkte
Dairies sind normalerweise sieben Tage in der Woche geöffnet, und zwar meist von früh bis spät. Hier bekommen Sie beinahe alles, was sie aus den ehemaligen "Tante-Emma-Läden" kennen. In kleinen Orten befindet sich hier auch der post-shop.
Die Supermärkte bieten eine exklusive Auswahl zu angemessenen Preisen. Diese Märkte sind oft großzügig angelegt und sind zumeist sieben Tage in der Woche geöffnet.
Feiertage
Neujahr; Waitangi Day (6.2.); Karfreitag; Ostermontag; Anzac Day (25.4.); Queens Birthday (Erster Montag im Juni); Labour Day (Vierter Montag im Oktober); 1. Weihnachtstag; 2. Weihnachtstag (Boxing Day)
Fotografieren
Beachten Sie beim Fotografieren, dass die Luft in Neuseeland sehr sauber ist. Große Städte und Industriezentren sind weit entfernt. Es kann hier schnell zu einem Blaustich kommen. Skylight-Filter können hier zum Beispiel helfen. Digitalkameras sollten Sie entsprechend programmieren.
Kartenmaterial
Ein guter Helfer für Autofahrer ist der AA Road Atlas of New Zealand. Aber in den Buchläden gibt es auch Alternativen.
Wanderkarten gibt es beim DOC, dem Department of Conservation www.doc.govt.nz.
Notruf
Für die Polizei, die Feuerwehr oder den Notarzt wählen Sie die 111. Ansonsten sind die Nummern der lokalen Rettungsdienste auf den ersten Seiten des Telefonbuches zu finden.
Öffentliche Verkehrsmittel
Neuseeland hat ein Verkehrsnetz, das es ermöglicht, auch ohne selbst zu fahren an fast jeden Ort des Landes zu kommen. Das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist gut ausgebaut.
Diese Fortbewegungsart ist kostensparend und die Zielorte bieten eine Auswahl preiswerter Unterkünfte, die meist nur wenige Gehminuten entfernt liegen. Von diesen Orten oder Unterkünften aus können dann weiterführende Touren oder Ausflüge gebucht werden.
Die größeren Betreiber bieten übrigens Reisegutscheine an, die zusätzliche Rabatte ermöglichen. Diese "Pässe" können meist flexibel genutzt werden und sind oft mehrere Monate gültig. Eine Änderung der Reiseroute ist somit oft ohne Extrakosten möglich.
Informieren Sie sich in den Touristenbüros über aktuelle Angebote, wie zum Beispiel die Möglichkeit, Fahrscheine verschiedener Anbieter zu kombinieren. Manchmal können die genannten Verkehrsmittel auch mit (Inland-) Flugtickets kombiniert werden.
Post
New Zealand Post ist der Hauptanbieter und bietet oft eine Mischung aus Post und post-shop. Die Post und ihre Briefkästen sind an dem roten Postlogo zu erkennen.
Strom
Normale neuseeländische Steckdosen benötigen einen dreipoligen Flachstecker. Einen Adapter erhalten Sie in den größeren Fachgeschäften. Allerdings können sie einen "Weltstecker" auch schon in Deutschland kaufen. Die Leitungen führen 230/240 Volt bei 50 Hertz. 220-Volt-Geräte arbeiten hier problemlos. In den Hotels gibt es in den Badezimmern jedoch oft 110-Volt-Steckdosen.
Tankstellen
An den Tankstellen des Landes (petrol station oder service station) erhalten Sie den gewohnten Service. Reparaturen werden hingegen auch ab und zu angeboten. Meist erkennt man das an dem Hinweis "Mechanic on duty". Ansonsten sind für Reparaturen die Werkstätten (garages) zuständig.
Telefon
Die meisten öffentlichen Telefone benötigen eine Telefonkarte, die 5, 10, 20 oder 50 NZ Dollar kosten. Sie sind auf den Postämtern, in Supermärkten, dairies oder Touristeninformationen erhältlich. Zudem gibt es noch Münztelefone und Kreditkartentelefone. Der Notruf ist 111.
Touristeninformation
Die Informationsbüros für Reisende heißen "Visitor Information Network" (VIN). Hier erhalten Sie im ganzen Land Informationen aus verlässlicher Quelle. Schauen Sie einfach nach einem grünen "i" für "information". Dort gibt es Auskünfte über Veranstaltungen, Unterkünfte, Transportmittel und Reiseroutentipps.
Übrigens, die Website der Touristeninformationen lautet:
www.purenz.com/kiwispirit.cfm
Trinkgeld
Trinkgeld war in Neuseeland nicht üblich. In den letzten Jahren wird ein "Tip" allerdings für besondere Leistungen oder für einen besonders guten Service akzeptiert. Die Höhe ist ähnlich zu bemessen wie in Europa.

